TITANPORT PD / PC (PERITONEALDIALYSE / PERITONEAL-CHEMOTHERAPIE) > Produktbeschreibung Titanport PC
TITANPORT PC (PERITONEAL-CHEMOTHERAPIE)

Titan-Port PC (Peritoneal-Chemotherapie) ist ein vollständig implantierbares PORT-System aus Titan als Zugangsmöglichkeit zur Durchführung einer peritonealen Chemotherapie. Das Set beinhaltet eine Portkammer mit einer selbstverschließenden Silikonmembran und einem einlumigem Polyurethan-katheter mit Muffe zum Anschluß an die Portkammer und Fixierung des Katheters an das Ausflußröhrchen. Jedem System sind außerdem eine Spezialpunktions-kanüle, eine Gebrauchsanweisung und ein Patientenpaß beigefügt.

Das Portgehäuse (-Kammer) besteht aus hypoallergenem, biokompatiblem Titan. Das Material hat keine magnetischen Eigenschaften.
Die Kammer besitzt folgende Maße: Durchmesser unten 30 mm, oben 21 mm, Höhe 16 mm, Gewicht 30 g und einem Ausflußröhrchen von Durchmesser 3.5 mm im unteren Bereich. In der Bodenplatte befinden sich jeweils drei Nahtlöcher zur Fixierung des Systems an der Muskelfascie. Portgehäuse und Katheter sind jeweils dekonnektierbar und werden über einen Quetsch-Mechanismus mit einer Kathetermuffe über das Ausflußröhrchen miteinander verbunden.

Die Silikonmembran im Port (18mm Durchmesser, Höhe 8mm) kann mit der dazugehörigen stanzfreien Spezial-punktionskanüle vielfach (bis 1000 mal) punktiert werden. Sie zeichnet sich durch hohe Druckstabilität aus. Die Membran hält die Nadel in Position.

Der Silikonkatheter 14,5 F (2,3 x 4,7), 55 cm Gesamtlänge, hat am distalen Ende 16 Seitenlöcher, eine rund angeformte Spitze, und ist am proximalen (nicht perforiertem) Ende auf Bedarf zu kürzen und über eine Muffe mit dem Ausflussröhrchen der Portkammer zu verbinden.

Für die Punktion der Membran sollten ausschließlich die dazugehörigen Spezialpunktionskanülen verwendet werden (möglich sind je nach Indikation und Flowrate auch kleinlumigere Portspezialkanülen z.B. SFN®-Portkanülen verschiedener Größen) Um allerdings hohe Durchflussraten zu erreichen, benötigt man entsprechend großlumige Kanülen ( z.B. DPK 2035 mit Außendurchmesser 2.0mm, ). Diese sind mit einem Innenmandrin versehen und zeichnen sich durch einen Spezialschliff aus, um eine Fragmentierung von Silikonpartikeln sowie die Ausstanzung eines Stichkanals in der Membran zu vermeiden. Jedem System ist eine entsprechende Kanüle beigefügt. Diese stehen separat für die weiteren Anwendungen zur Verfügung.

Der beiliegende Patientenpaß wird vom implantierenden Arzt vollständig ausgefüllt und dem Patienten / Patientin aus-gehändigt, die / der den Paß stets bei sich führen sollte.

Die Gebrauchsanweisung sollte auch dem weiterbehandelnden Arzt sowie dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen.

Der Inhalt des Sets ist auf dem Etikett der doppelt sterilen Blisterverpackung vermerkt.