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TITAN-PORT D (Dialyse)

Titan-Port D (Dialyse)ist ein vollständig implantierbares PORT-System aus Titan als Zugangsmöglichkeit zur Durchführung einer veno-venösen Dialyse. Das Set beinhaltet zwei identische Portkammern mit einer selbstverschließenden Silikonmembran und einem doppelläufigen PU-Katheter mit je einem zuführenden und abführenden Anschluss an eine Portkammer, mit zwei Schrauben zur Fixierung der Katheter an die Ausflussröhrchen. Jedem System sind außerdem zwei Spezialpunktionskanülen, ein Einführbesteck, ein Tunnlizer, eine Gebrauchsanweisung und ein Patientenpass beigefügt.

Die Portgehäuse (-Kammern) bestehen jeweils aus hypoallergenem, biokompatiblem Titan. Das Material hat keine magnetischen Eigenschaften. Die Kammer besitzt folgende Maße: Breite 24 mm, Länge 39 mm, Höhe 17,5 mm, Gewicht 25 g und Innenvolumen 1,3 ml, einem Ausflussröhrchen von Durchmesser 3,5 mm. In der Bodenplatte befinden sich jeweils zwei Nahtlöcher zur Fixierung des Systems an der Muskelfascie. Portgehäuse und Katheter sind jeweils dekonnektierbar und werden über einen Dreh-Schraub-Mechanismus mit einer Hülse über das Ausflussröhrchen miteinander verbunden.

Die Silikonmembran im Port kann mit der dazugehörigen stanzfreien Spezialpunktionskanüle vielfach (bis 1000 mal) punktiert werden. Sie zeichnet sich durch hohe Druckstabilität aus. Die Membran hält die Nadel in Position.

Der doppellumige PU-Katheter 14,5 F hat am distalen Ende zwei Öffnungen entsprechend dem innenliegenden geteilten Verlauf, erkennbar auch an der jeweiligen Markierung. Der längere Schenkel dient dem Blutausfluss, die hintere Öffnung mit zwei zusätzlichen seitlichen Löchern dient dem Bluteinfluss. Das Innenvolumen jedes Katheterschenkels entspricht jeweils 1,8 ml.

Durch den Abstand der Öffnungen und der natürlichen Blutströmungsrichtung des Venenblutes zu den zentralen Blutgefäßen wird so eine Vermischung von Blut minimalisiert und für den Effekt der "Blutwäsche" unerheblich. Die zu- und abführenden Schenkel des Katheters werden entsprechend mit den beiden implantierten Ports verbunden. Diese Anteile sind bei Bedarf auch zu kürzen.

Für die Punktion der Membranen dürfen ausschließlich die dazugehörigen Spezialpunktionskanülen verwendet werden!

Um die für Dialysezwecke notwendige Blutvolumen-menge zu erreichen, benötigt man entsprechend großvolumige Kanülen z. B. DPK 1835 und DPK 2035. Diese zeichnet sich durch einen Spezialschliff aus, um eine Fragmentierung von Silikonpartikeln sowie die Ausstanzung eines Stichkanals in der Membran zu vermeiden. Jedem System sind zwei entsprechende Kanülen beigefügt. Diese stehen separat für die weiteren Anwendungen zur Verfügung.

Der beiliegende Patientenpass wird vom implantierenden Arzt vollständig ausgefüllt und dem Patienten / Patientin ausgehändigt, die / der den Pass stets bei sich führen sollte.

Die Gebrauchsanweisung sollte auch dem weiterbehandelnden Arzt sowie dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen.

Der Inhalt des Sets ist auf dem Etikett der doppelt sterilen Blisterverpackung vermerkt.


Einlumig
Doppellumig