TITANPORT PD / PC (PERITONEALDIALYSE / PERITONEAL-CHEMOTHERAPIE) > Gebrauchsinformationen Titanport PD
Gebrauchsinformationen Titanport PD (Peritonealdialyse)

INDIKATION

Der TITANPORT PD ermöglicht einen wiederholten Zugang zur peritonealen Dialyse bei entsprechener Notwendigkeit, insbesondere auch für die Eigenhandhabung durch den/die Patienten/Patientin. Vorteilhaft ist auch die Minimierung der bei Peritonealdialyse recht gefürchtete Infektionsrate.

KONTRAINDIKATION

TITANPORT PD Systeme dürfen nicht eingesetzt werden bei:

KOMPLIKATIONEN und mögliche Nebenwirkungen

U.a. können nachstehende Komplikationen und mögliche Nebenwirkungen auftreten:

ANWENDUNGSHINWEISE PORTIMPLANTATION

Achtung: Während der Implantation ist unbedingt auf aseptische Bedingungen zu achten!
Auswahl, Entscheidung und Durchführung liegen in der Verantwortlichkeit des implantierenden Arztes. Die Implantation erfolgt in der Regel in Intubationsnarkose.
Mögliche Implantationsstellen sind abhängig von der bevorzugten Punktionshandhabung (v. a. bei Eigenpunktion) die rechte oder linke Bauchdecke.
Die Implantation ist erfolgt ähnlich wie bei Tenckhoff-Katheter, verschiedene Implantationstechniken sind möglich.

Besonders wichtig ist nach erfolgter Plazierung des Katheters in Bauchraum eine wasserdichte Tabaksbeutelnaht an der Eintrittsstelle des Katheters ins Peritoneum!

Tunnelung zum Port in jeweils plazierter Porttasche in der Bauchdecke.
Katheter nach Bedarf kürzen und mit der Muffe durch Quetschen am Port fixieren
Hautnähte
Bei optimaler Implantation ist das System nach ca. 3 Tagen benutzbar, wenn das Peritoneum am Katheterdurchtritt dicht geschlossen ist.

PFLEGE DES SYSTEMS / SPEZIELLE ANWENDUNGSHINWEISE

- vor jeder Behandlung muß die korrekte Lage der Portgehäuse getastet werden und sichergestellt sein, daß keine Wunde oder Infektion vorliegt.

GEBRAUCHSANWEISUNG

Cave:

Ursachen für einen ungewöhnlich hohen Punktionswiderstand können sein:

(Die genannten Konzentrationen sind Empfehlungen, sie müssen immer der allgemeinen Situation des Patienten angepaßt werden und liegen im Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes. Bezogen auf alle verwendeten Medikamente und Flüssigkeiten wird grundsätzlich auf die Beipackzettel der jeweiligen Pharmahersteller verwiesen. Die Besonderheiten der Peritonealdialyse sind zu beachten. Die Portsysteme stellen lediglich einen Zugangsweg zur Peritonealdialyse dar, ohne auf die Funktion Einfluß zu nehmen. )

INDIKATIONEN ZUR EXPLANTATION

WARNHINWEISE

Nach längerer Liegezeit bzw. Gebrauch des Systems insbesondere auf Undichtigkeit der Membranen durch Punktionshäufigkeit achten.
Eine Punktionsfrequenz bis ca. 500 Punktionen mit Spezialkanüle ermöglicht bei komplikationslosem Verlauf eine entsprechende Verweildauer abhängig von der Dialysefrequenz.
Der Austausch der Portkammer bei Undichtigkeit der Silikonmembran ist möglich, auch in Lokalanästhesie.

VORSICHTSMASSNAHMEN

Kompromißloser steriler bzw. streng hygienischer Umgang mit dem System ist unabdingbar, z. B.

ÜBERWACHUNG

Durch die regelmäßig erforderlichen Anwendungen und anschließende Pflege des Systems ist eine kontinuierliche Überwachung an sich gegeben.

Der Gebrauch sollte nicht von Ärzten/ medizinischem Personal durchgeführt werden die nicht mit dem Produkt und / oder möglichen Komplikationen vertraut