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GEBRAUCHSINFORMATIONEN
INDIKATION

Der TITAN-PORT D ermöglicht einen wiederholten Gefäßzugang zur veno-venösen Dialyse bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz

KONTRAINDIKATION

TITAN-PORT D Systeme dürfen nicht eingesetzt werden bei:

KOMPLIKATIONEN und mögliche Nebenwirkungen

U.a. können nachstehende Komplikationen und mögliche Nebenwirkungen auftreten:

ANWENDUNGSHINWEISE PORTIMPLANTATION

Achtung: Während der Implantation ist unbedingt auf aseptische Bedingungen zu achten!
Auswahl, Entscheidung und Durchführung liegen in der Verantwortlichkeit des implantierenden Arztes.
Die Implantation erfolgt in der Regel in Intubationsnarkose.

Mögliche Implantationsstellen sind v. a. die V. jugularis interna, auch alternative Lokalisationen sind möglich.
Die nachfolgende Implantationsempfehlung ist ein Beispiel für das mögliche bzw. übliche chirurgische Vorgehen.

VORBEREITUNG

  1. Freilegen der Vena jugularis interna (Supraclaviculärschnitt)
  2. Anzügeln nach distal und proximal
  3. Subclaviculärschnitt
  4. Subcutaner Tunnel zwischen beiden Schnitten
  5. Subcutanes Präparieren von zwei Taschen
  6. Katheterspitze vom Subclaviculärschnitt bis Supraclaviculärschnitt subcutan unter Tunnelung vorschieben
  7. Kleine Venotonie (cave Luftembolie!). Einschieben der Katheterspitze 15-20 cm bis zur V. cava superior bzw. Vorhof (Lagekontrolle durch intraatriale EKG-Abteilung oder RÖ-Durchleuchtung)
  8. Tabaksbeutelnaht an der Venotomie
  9. Katheterende entsprechend an Port anschließen
  10. Das Katheterende auf das Ausflußröhrchen der Ports schieben und mit Schraube fixieren.
  11. Portkammer subcutan möglichst weit vom Hautschnitt plazieren, evtl. fixieren.
  12. Hautnähte

PFLEGE DES SYSTEMS / SPEZIELLE ANWENDUNGSHINWEISE

- vor jeder Behandlung muß die korrekte Lage der Portgehäuse getastet werden und sichergestellt sein, daß keine Wunde oder Infektion vorliegt.

GEBRAUCHSANWEISUNG

Cave:

Ursache für einen ungewöhnlich hohen Punktionswiderstand können sein:

( Die genannten Konzentrationen sind Empfehlungen, sie müssen immer der allgemeinen Situation des Patienten angepaßt werden und liegen im Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes. Bezogen auf alle verwendeten Medikamente und Flüssigkeiten wird grundsätzlich auf die Beipackzettel der jeweiligen Pharmahersteller verwiesen. Die Besonderheiten der Dialyse sind zu beachten. Die Portsysteme stellen lediglich einen Zugangsweg zur veno-venösen Dialyse dar, ohne auf die Funktion Einfluß zu nehmen. )

INDIKATIONEN ZUR EXPLANTATION

WARNHINWEISE

Nach längerer Liegezeit bzw. Gebrauch des Systems insbesondere auf Undichtigkeit der Membran durch Punktionshäufigkeit achten.
Eine Punktionsfrequenz bis ca. 1000 Punktionen mit Spezialkanüle ermöglicht bei komplikationslosem Verlauf eine entsprechende Verweildauer abhängig von der Dialysefrequenz .
Der Austausch der Portkammer bei Undichtigkeit der Silikonmembran ist möglich, auch in Lokalanästhesie.

VORSICHTSMASSNAHMEN

Kompromißloser steriler bzw. streng hygienischer Umgang mit dem System ist unabdingbar, z. B.

ÜBERWACHUNG

Durch die regelmäßig erforderlichen Anwendungen und anschließende Pflege des Systems ist eine kontinuierliche Überwachung an sich gegeben.

Der Gebrauch sollte nicht von Ärzten/ medizinischem Personal durchgeführt werden die nicht mit dem Produkt und / oder möglichen Komplikationen vertraut sind. Komplikationen können jederzeit während und nach dem Eingriff auftreten.


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