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kanuelen neu gross PM-96 PM-104 ret sfn portneedle verlauf gr rl 

kanuelen neu gross PM-96 PM-104 ret sfn portneedle verlauf gr rl 

PRODUKTBESCHREIBUNG

sfn1SFN®-Portkanüle

Stanzfreie Nadel
Spezialpunktionskanülen für implantierte Portkathetersysteme aus medizinischem Stahl mit nicht stanzendem Spezialschliff, entweder mit Luer-Lockansatz oder optional Verbindungsschlauch, Griff oder Fixierungsflügeln..

Indikationen:
Über Portkathetersystem kontinuierliche oder intermittierende Zufuhr von Medikamenten, Infusionslösungen, Bluttransfusionen, Blutentnahme, parenterale Ernährung, Schmerztherapie, zentrale Venendruckmessung usw.

Verschiedene Durchmesser und Stichlängen stehen zur Auswahl je nach Einsatzgebiet und notwendiger Durchflußrate.

Vorteile durch Spezialschliff mit Trokarspitze und seitlichem Austrittsloch:

  • sichere Stanzfreiheit
  • kein Verbiegen der Nadelspitze mehr möglich
  • schmerzarme Punktion durch geringen Hautwiderstand
  • verbesserte Sicherheit für die Patienten
  • Verbindungsschlauch aus PU (Polyurethan) mit Luer-Lock-Ansatz (taxolverträglich, Latex- und PVC-frei)

 

TECHNISCHE DATEN

 Art.Nr. Durchmesser/mm Länge/mm Gauge Extras PZN
SFN 0750 G 0,7 50 22 gerade mit Luer/Lockansatz
(ohne Schlauch) 
00560673 
SFN 0930 G 0,9 30 20 gerade mit Luer/Lockansatz
(ohne Schlauch) 
01060286
SFN 0950 G 0,9 50 20  gerade mit Luer/Lockansatz
(ohne Schlauch)
03425332
SFN 1535 G 1,5 35 17 gerade mit Luer/Lockansatz
(optional mit Schlauch)
10216563
SFN 1535 B 1,5 35 17 gerade mit Schlauch 12363624
SFN 1835 G 1,8 35 15 gerade mit Luer/Lockansatz
(optional mit Schlauch)
10838997
SFN 1835 B 1,8 35 15 gerade mit Schlauch 12363630
DPK 2035 2,0 35 14 mit Mandarin + Needle free Adapter 02429581
Verpackungseinheit (VE) 25 Stück

 

Gebrauchsinformationen

SFN®-Portkanülen

Gebrauchsanweisung
Stanzfreie Punktionskanüle für implantierte Port-/ Kathetersysteme

BESTANDTEILE

  • Spezialkanüle aus medizinischem Stahl mit nicht stanzendem Spezialschliff (Kanülenspitze)
  • Hochklappbare Griff- und Fixierungsflügel aus Polyurethan (PUR)
  • Verbindungsschlauch aus Polyurethan, Länge 200 mm (PUR)
  • Luer-Lock-Anschluss aus Polycarbonat (PC)
  • Verschluss-Sperre aus Polyoxymethylene (POM)

ANWENDUNGSGEBIETE

  • Kontinuierliche oder intermittierende Verabreichung von Medikamenten und Infusionslösungen sowie Bluttransfusionen, Blutentnahme, parenterale Ernährung etc.
  • Schmerztherapie
  • Zentraler Venenzugang perioperativ, ZVD-Überwachung

GEGENANZEIGEN

  • Entzündung oder Infektion im Bereich des Ports
  • Gerinnungsstörungen
  • Undichtigkeit des Portsystems

NEBENWIRKUNGEN
Wenn nicht auf sterile Arbeitsweise geachtet wird, kann es zu Infektionen der Haut oder von Weichteilen oder auch des gesamten Portsystems kommen.
Vorsicht! Um eine Luftembolie zu vermeiden, beim Punktieren des Ports unbedingt darauf achten, dass sich der Patient in der Rückenlage befindet. Sitzt der Patient aufrecht oder ist der Oberkörper erhöht, entsteht in der oberen Hohlvene ein negativer Druckgradient. Während der Punktion des Ports kann über die Kanüle Luft in das System angesaugt werden. Aus diesem Grund sicherstellen, dass die Sperre des Infusionsschlauchs während der Punktion oder beim Auswechseln der Spritze geschlossen ist. Den Schlauch mit einem Schraubverschluss verschließen, wenn er nicht verwendet wird.

WECHSELWIRKUNGEN
Keine bekannt

ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN
Es wird empfohlen, die Kanüle nach spätestens 48 Stunden auszuwechseln.

VORGEHENSWEISE

Punktion:

  1. Den Patienten in die Rückenlage bringen.
  2. Die Haut um den Port sorgfältig desinfizieren.
  3. Es ist empfehlenswert, wenn auch nicht unbedingt erforderlich, sterile Handschuhe zu verwenden.
  4. Die Kanüle aus der Verpackung nehmen.
  5. Den Luer-Lock-Anschluss an die Spritze oder die Infusionslösung anschließen.
  6. Den Schlauch entlüften, indem Sie ihn mit einer 0,9 %igen NaCl-Lösung spülen.
  7. Die Flügel auf der Fixierplatte nach oben klappen und als Griff zum Vorschieben der Kanüle verwenden.
  8. Den Kanülenschutz abnehmen.
  9. Den Port palpieren und zwischen zwei Fingern fixieren.
  10. Die Kanüle zügig senkrecht durch die Membran zur Basis des Ports vorschieben (wegen des Spezialschliffs der Kanülenspitze besteht keine Gefahr mehr, dass sich die Nadel verbiegt).
  11. Die Kanüle mit Klebeband fixieren.

Vorsicht! Bei den Kanülen stehen verschiedene Stichlängen zur Auswahl, um sicherzustellen, dass zwischen der Haut und der Fixierplatte ein kleiner Spalt bestehen bleibt. Dadurch soll verhindert werden, dass die Kanüle durch eine Bewegung des darunter liegenden Gewebes, beispielsweise der Muskeln, herausrutscht.

Unterbrechung der Infusion, Abnehmen des Infusionssystems bei liegender Kanüle

  • Wenn das System längere Zeit nicht verwendet wird, mit 0,9% Kochsalzlösung füllen.
  • Den Schlauch durch den Sperrmechanismus verschließen.
  • Einen Luer-Lock-Anschluss der passenden Größe mit der Anschluss-Stelle verbinden.

Entfernen der Kanüle

  • Das Portsystem zwischen und nach Injektion von Medikamente mit einer 0,9 %igen Kochsalzlösung spülen ( mögliche Inkompatibilität ).
  • nach Blutentnahmen über das Portsystem mit 20 ml 0.9% Kochsalzlösung spülen.
  • Das System nach jeder Verwendung unbedingt mit 0,9% Kochsalzlösung füllen.
  • Unmittelbar nach der Injektion der Kochsalzlösung kann die Kanüle unter leicht positivem Druck gezogen werden, dabei die Portkammer unter der Haut festhalten.
  • Anschließend die Injektionsstelle mit einem sterilen Pflaster abdecken.

Wichtiger Hinweis:
Bevor Sie die Kanüle ziehen, stets sicherstellen, dass die Sperre geschlossen ist, so dass kein Blut in das System gelangen kann. Keine Spritzen < 10 ml verwenden (Überdruckgefahr).

Vorsicht! Blutrückstände im System weisen fast immer auf fehlerhafte Handhabung, Undichtigkeit oder ein beschädigtes Septum im Port hin.

Bei Verdacht auf einen Thrombus im Port können Fibrinolytika wie Streptokinase oder Urokinase verwendet werden. Diese Angaben sind nur Empfehlungen; hier die Richtlinien des Herstellers bezüglich Dosierung und Gegenanzeigen beachten. Bei der Schmerztherapie über peridurale oder intrathekale Katheter wird empfohlen, einen Bakterienfilter zu verwenden, diese Systeme dürfen nicht gespült werden.

Maximale Durchflussraten (wässriger Lösung) der verschiedenen SFN®-Kanülen je nach Durchmesser und Stichlänge zum Festlegen der Infusionsrate:

18 G, AD 1,3 mm, ID 1,0 mm, Stichlänge 20 mm = 1000 ml in 11 Minuten
19 G, AD 1,1 mm, ID 0,8 mm, Stichlänge 20 mm = 1000 ml in 20 Minuten
20 G, AD 0,9 mm, ID 0,6 mm, Stichlänge 20 mm = 1000 ml in 39 Minuten
22 G, AD 0,7 mm, ID 0,4 mm, Stichlänge 20 mm = 1000 ml in 80 Minuten

Nur zum Einmalgebrauch. Nicht re-sterilisieren. Die Kanüle ist steril und pyrogenfrei, solange die Verpackung intakt ist. Die verpackten Produkte zwischen 5°C und 35°C lagern. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.

  

Bestellen

(1 VE = 25 Stück)
Stückpreis SFN 0750 G: € 3,53
Stückpreis SFN 0930 G: € 3,53
Stückpreis SFN 0950 G: € 3,53
Stückpreis SFN S (safety): € 8,90
Stückpreis SFN 1325 S: € 9,29
Stückpreis SFN 1535 G: € 9,29
Stückpreis SFN 1835 G: € 9,29
Stückpreis DPK 1835: € 5,70
Stückpreis DPK 2035: € 5,70

zzgl. Versandkosten
Mindestabnahme: 10 SFN-Portkanülen


  • Versandkosten National: 9,00 € + MwSt
  • Versandkosten International: Länderspezifische Frachtkosten (wir informieren Sie gerne)

Ab einer Bestellmenge von 5 Sets erhalten Sie 3% Skonto zzgl. 9,00 € + MwSt und Versandkosten.

Die Bezahlung erfolgt gegen Vorauskasse (Sobald die Zahlung eingegangen ist, wird die Ware verschickt) 

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